Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

Gut, vielleicht bin ich momentan nicht direkt nach dem Sinn des Lebens, auch glaube ich, würde das den Artikel sprengen. Ich bin auf der Suche nach dem Inhalt für diesen Artikel. Und da bin ich eben auf den Sinn des Lebens gekommen. Dieses Thema ist wohl genausogut wie jedes andere Thema.

Allgemein gesprochen denke ich, dass den “den Sinn” nicht gibt. Für jeden Menschen ist es ein anderer (und gerade zum Jahreswechsel wird sich doch sehr damit beschäftigt, wenn es sich auch hauptsächlich um neue Vorsätze handelt) Sinn. Denn wir sind immer das Ergebnis unseres Umfeldes, der Erziehung und der Gesellschaft und der Kultur in die wir hineingeboren wurden.

Und doch werden wir uns auch in dieser relativ unterschiedlich entwickeln. Interessant zu beobachten ist es bei Geschwistern, die dem Grunde nach eigentlich die gleichen Voraussetzungen haben. Die gleichen Gene, das gleiche Umfeld und die gleichen Einwirkungen auf den jungen Charakter. Und doch kommt es zu unterschiedlichen Entwicklungsergebnisse.

Da ist die eine Schwester eher der Familienmensch, verheiratet, Kinder, Haus, die Katze und vielleicht auch den Hund, ein Minivan usw. – die andere nicht unbedingt eine Karierefrau, auch verheiratet aber keine Kinder und doch ein recht eigenständiges Leben, nicht, dass ich sagen will, das man mit Kindern kein eigenständiges Leben führen kann, immerhin hat man sich eigentständig dazu entschlossen und auch in diesem Bereich gibt es die Möglichkeiten der Eigenständigkeit, aber ich glaube, da werden mir viele Mütter recht geben: es ist sehr anstrengend sich da doch die Zeit freizuschaufeln nicht nur Mutter sondern auch Frau/Mensch zu sein – ich ziehe meinen Hut vor all denjenigen Müttern, die sich nicht auf “Mutter-von-…” reduzieren lassen sondern eine eigentständige Persönlichkeit bleiben.

Was ja ein sehr schönes Ziel ist und ein schöner Sinn des Lebens: einfach man/frau selber zu bleiben. Sich nicht von den Zwängen der Gesellschaft verheizen zu lassen. Das gilt  – für mich – auch für Frauen in einer Beziehung, die dann mit der Entscheidung “Wir sind zusammen” nicht mehr sie selber sind sondern die Frau/Freundin/Verlobte von….

Sicher, man wird sich doch in gewissen Grenzen aufeinander einstellen müssen (ich schreibe das absichtlich so, denn eine Beziehung in der der eine macht was er/sie will und der andere mitziehen muss funktioniert nicht, zumindest nicht auf Dauer) und Kompromisse eingehen müssen. Doch ist es am Besten, wenn man sich selber treu bleibt, denn immerhin, hat sich der andere in einen so verliebt wie man eben ist. Es nützt gar nichts, sich zu verstellen und jemand anderer zu sein, der man ist.

Ich wünsche Euch alles Gute für Eure Eigentständigkeit! Ich trinke jetzt meinen Morgenkaffee (*)  Eure Susanne

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