Mein Thema der Woche – 10.07.11

Es ist schon interessant, welche Leute man beim Pendeln beobachten kann. Meistens ist es so, dass ich von meiner Wohnung zur Arbeit mit dem Auto maximal 20 Minuten brauche (inklusive dem Weg vom Parkplatz zur Arbeit selber. Ich habe leider keinen direkten Parkplatz in der Firmentiefgarage bekommen. Diese Plätze werden abhängig von Firmenzugehörigkeit und Entfernung zugeteilt. Und mit 7 km habe ich dazu keine große Chance  :wink: ).

Doch letzte Woche waren eine Kollegin und ich zum Testen unseres neuen Computerprogrammes eingeladen und da mussten wir erst mit dem Zug und dann mit der S-Bahn fahren.  Waren also insgesamt 45 – 60 Minuten unterwegs. Als erstes ist mir aufgefallen, dass sich viele über Kopfhörer Musik und wahrscheinlich auch Hörbücher auf Mp3-Player oder IPods beschallen lassen. Was auch wirklich Sinn macht. So kann man dann schon die Zeit angenehm herumbringen und so eine Batterie oder ein Akku hält dann schon länger als früher die Batterien bei dem guten alten Disc-man oder kann sich noch jemand an die Walkmans erinnern? (Habe neulich beim Ausmisten meinen alten gefunden und da war dann auch noch meine alte A-HA Kassette drin. Ich hatte mir die guten alten Langspielplatten – was für ein Wort, nicht wahr? Es ist sogar so >unbekannt<, dass mein neues Rechtschreibprogramm dieses Wort als Fehler aufweist *kicher*-  auf Kassette überspielt. Das waren noch Zeiten.)

Wieder andere liefen mit angefangen Büchern herum. Das ließ sich ganz  leicht an den zwischen den Seiten eingeklemmten Zeigefinger erkennen, als einige Pendler das Transportmittel wechselten.

Aber auch die gute alte Zeitung fand bei vielen rege Anwendung. Einige haben diese sogar mit ihrem Zugplatznachbar geteilt. Ich vermute, dass die Personen öfters zusammen fahren, sprich die gleiche Richtung haben.

Und dann gab es auch noch diejenigen, die aus dem Fenster sahen oder noch schlafen wollten. Mal ganz abgesehen von denjenigen, die lautstark Telefonate führten oder mit dem Pendelpartner wichtige Gespräche führen. Es hat mir wieder gezeigt: ich bin sehr froh um meinen kurzen Arbeitsweg. Was jetzt nicht an den Menschen liegt. Ich glaube für einen Blogger ist Pendeln interessantes Ideenfindungsmaterial und es gibt einige Leute, bei denen die interessanten Geschichten nur so sprießen, aber allein was einem da an Zeit ab geht.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag! Eure Susanne

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